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| Pressestimmen |
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Poly, February 2010 "[Four Free] offenbart eher impulsive Aspekte seiner Arbeit, worin er seine Kollegen auf ungewöhnliches und riskantes Terrain führt. 'Four Free' verdreht dem Jazz den Kopf." |
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Die Rheinpfalz, Januar 2010 "Jarretts grenzenloses Ausdrucksspektrum und die Sprengkraft seines Stilübergreifenden Spiels verweigern sich der Worte. Seine Musik 'spricht' für sich selbst. Ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens überkommt das Publikum, weil Jarretts Musik zwar als grausam, aber gleichzeitig als so existentiell und 'wahr' erscheint." |
Jazzpodium, Dezember 2009 (Four Free - Wax Cabinet) "Chris Jarretts 'Four Free' fühlen sich in der Welt der Spontanität zuhause, spielen jenseits aller Kategorien, überraschen mit Klangexperimenten, die bei aller Ungebundenheit einer inneren Logik folgen. Eine solch unkonventionelle, frech-frische und humorvolle Musik macht Appetit auf mehr." |
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Neue Osnabrücker Zeitung, Dezember 2009 (mit Ismail Türker und Semir Türkkan) "... seine überbordende Vitalität entlädt sich wie bei einem Vulkanausbruch in brausenden Klangkaskaden. Es gibt aber auch plötzlich stille Momente und sphärische Spieluhr-Melodien. ... Der softe Klang des Flügels mischt sich effektvoll mit der eher perkussiven und nasalen Saz, der türkischen Laute, und die Musiker entwickeln gemeinsam einen fesselnden Drive." |
Jazzzeitung, November 2009 (Four Free - Wax Cabinet) "... dominant bleiben von Pascal Gully präzise getrommelte ungerade Metren im 'Flunching' und der 'Engführung', wo Chris Jarrett frappierende Tempovirtuosität zeigt, oder 'The Simmer', einer sanften Barkarole. Auch Jérôme Fohrer kann sich gelegentlich durch ein lyrisches Bass-Solo profilieren, etwa beim impressionistischen 'Friand Poulet', sodass dieses prächtige Album insgesamt in gelungener Gleichberechtigung von 'Four Free' erscheint." |
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Jazz thing, November 2009 (Four Free - Wax Cabinet) "Oft ist diese Suche [nach einem gemeinsamen Weg] herrlich geheimnisvoll, manchmal leicht verträumt, dann voller Widerhaken und sperrig experimentell. Dieser Vierer musiziert immer mit offenem Visier, einer Prise frechem Humor und zwischendurch einem wunderbar packenden Drive. Ein famoses Album zum Entdecken und genauen Hinhören." |
Jazzthetik, November 2009 (Four Free - Wax Cabinet) "Der in Deutschland lebende Chris Jarrett hat eine fabelhafte Band zusammengestellt. Warum hat man nicht schon viel mehr von diesem erstklassigen Pianisten und Komponisten gehört?" |
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Grafschafter Nachrichten, Mai 2009 "Chris Jarrett verfügt über eine fulminante Technik und eine unendlich scheinende Inventionskraft." |
Rhein-Neckar-Zeitung, Januar 2009 "Chris Jarrett hat eine fabelhafte Klaviertechnik, die ihn seine aberwitzig virtuosen Kompositionen und Improvisationen zu spielen erlaubt. ... Wie ein Uhrwerk schnurrte die linke Hand in polyrhythmischen Geflechten mit der Rechten. Tosende Klangkaskaden, wuchtig tremolierende, schwindelerregend rasende Klangblöcke und kantig ruppige Rhythmen aktivierte der Pianist in Blues Bercuese." |
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Mannheimer Morgen, Januar 2009 "Chris Jarrett's Tempi liegen jenseits herkömmlicher Geschwindigkeitsmargen. ... der Rebell gegen das pianistische Establishment gewinnt mit seinem eigenwilligen Konzept sicher mehr und mehr Freunde." |
Rhein-Neckar-Zeitung, September 2008 "Was Chris Jarrett dann auf seinem Bösendorfer Flügel präsentierte, gehört zu den ganz großen Konzerten die in den vergangen Monaten in der Region zu hören waren." |
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Südwest Presse, September 2007 "Chris Jarrett ist ... ein außerordentlich vielseitiger Pianist, der mit lässiger Eleganz alle Stilrichtungen zwischen Klassik und Jazz harmonisch mixt und durch diesen spannenden Kontrast die Feinheiten der Stile herausstellt ... Quirlige, spritzige Klangkaskaden spülten Zeit und Raum davon, um dann, wenn man es am wenigsten erwartete, zum erquickendem Labsal zu werden." |
Journal de Franche-Comté, September 2006 "Diejenigen im Publikum, die ihn vorher nicht kannten, wurden von seiner Virtuosität überrascht und waren von Anfang an angetan vom Pianisten. Ein Abend den sie nie vergessen werden." |
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Rhein-Zeitung, April 2006 (Probe von Chris Jarretts "Viertelfinale - Divertissement für 11 Streicher und Dirigenten/Referee") "Vermutlich hat so noch niemand Fußball in klassische Musik umgesetzt. ... Zunächst einmal pfeift Jarrett, der die Doppelrolle des Dirigenten und Schiedsrichters einnimmt, das Spiel an. Es folgt gleich ein Angriff: Die Streicher bewegen sich in komplexen musikalischen Figuren modernen Zuschnitts quasi auf das gegnerische Tor zu. Es fällt hörbar ein Tor, der Dirigent zeigt per Pfiff und Karte die nächste Situation ein: Ballbesitz, Ballverlust, Gegenangriff, Chance, Gegentor. Das Prinzip: Die Streicher üben die einzelnen Motive ein, der Dirigent kann sie nach eigenen taktischen Vorstellungen abrufen - mittels der Karten und typischen Handbewegungen. ... Jarrett hat genaue Vorstellungen, wie seine Mannschaft das Spiel knacken könnte. |
Rhein-Zeitung, März 2006 "Jarrett ist nicht nur ein grandioser Pianomann, er kann auch von "Tales of our Time" erzählen - neun kleine Geschichten, die die ganze Bandbreite seines Könnens und seiner musikalischen Einflüsse und Vorlieben dokumentieren. Erst fegt ein Balkanblues durch die Wirtschaft, dann folgt Balladenhaftes. Kleine Tierchen krabbeln durch die Wohnung, von Jarrett genau beobachtet und mit seinem Fingerspiel genial in Musik gefasst. ... Die Übergänge von leise zu laut, von elegisch zu energisch, sie kommen traumwandlerisch. Geradezu magischen Charakter besitzt Jarretts zweite Zugabe. Die letzten Töne perlen nur so aus dem Flügel. Sie verhallen, die Unendlichkeit lässt grüßen. Das Publikum ist ergriffen und spendet einen Riesenapplaus für die beiden Sternstunden der solistischen Pianomusik." |
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Hannoversche Allgemeine Zeitung, November 2005 "Die in der Tat schärfste Kontur gab dem Abend der Pianist Chris Jarrett. Der Amerikaner kann sich minutenlang hämmernd ausschließlich in die äußeren linke Tasten des Flügels versenken oder mit Weinflasche, einer Schachtel Lübecker Marzipan und Paketband die Saiten des Flügels malträtieren: Er lockt doch aus dem Instrument großartige Klänge." |
Kölner Stadtanzeiger, September 2005 "Es ist eine Musik, die Stimmungen, Gefühle, Leidenschaften und Katastrophen unmittelbar aufnimmt und direkt in Töne setzt. ... Und das alles in einem atemberaubenden Tempo, seine Fingerfertigkeit ist grandios." |
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Salzburger Nachrichten, März 2005 (Chris Jarrett Trio) "Anstatt sich auf berechenbaren Geraden zu bewegen, werden immer wieder neue Perspektiven gesucht und gefunden. Klavier und arabische Laute kommen bestens miteinander aus. Shakir Ertek (Schlagzeug) hät als stoischer Pulsgeber die verspielten Fantasien zusammen. Jarrett und seinen Musikern gelingt, was in der sogenannten Weltmusik sonst oft zum Scheitern verurteilt ist: die Fusion von westlichen und östlichen Klangfarben und Rhythmen mühelos klingen zu lassen." |
Salzburger Volkszeitung, März 2005 (Chris Jarrett Trio) "[Die] Unverkennbarkeit [des Trios] grundet in einem unstillbaren Drang, Verbindungen und Ähnlichkeiten zwischen Orient und Okzident ohne Beigeschmack von Lehrmeisterei aufzuzeigen. Groove wurde durch Transparenz und Reduktion, Homogenität durch Dialog und Nähe erzeugt. Brillianz und Virtuosität setzten die Musiker erst ein, wenn es nötig war. ... Kaum ein Stück glich dem anderen, vielmehr legte sich der Duktus eines Theaterstücks über dieses Konzert. Mit szenenartiger Struktur, die all die musikgewordenen Geschichten aus unserer Zeit und vielen vergangenen schlüssig ordnete. ... Daraus entstand an diesem Aben ein Meer an Klangfarben, das trunken macht." |
| Südwest Presse, Februar 2005 "... hoch artistisch war sein Vortrag, wuchtig, kantig, und eruptiv. Gespielt wird meist in einem Wahnsinnstempo - ein Gewitter, dass polyrhythmisch die Hörgewohnheiten durchkreuzt und mit Verfremdungen aller Art durchsetzt ist." |
Südkurier, Februar 2005 "[Der Pianist zeigte] ... dass er seinem großen Bruder an Spielwitz, Können und Spontanität in Nichts nachsteht. Die Ausdruckskraft und der Gestaltungssinn des Pianisten waren unüberhörbar." |
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Nordwest-Zeitung Oldenburg, August 2004 (Musik zum Film "Geträumtes Leben - Gelebter Traum") "Bestbesetzung für Heilig-Film. Grammy-Preisträger Michael Brammann und Pianist Chris Jarrett ... stellen sich in den Dienst des guten Films." |
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| a tempo, April 2004 "Nun hat er den Schülern gezeigt, wie lebendig Musik sein kann, wie unmittelbar, sprechend, erzählend, verbindend. Einfach, aber auch komplex, dass man ins Grübeln kommt, scharf denken und fein empfinden muss." |
Jazz Podium, Februar 2004 "So verbindet Chris Jarrett Impressionistisches mit Liedhaftem, Klassik mit Jazz, Folklore mit Choral und Minimalmusik mit Free-Explosionen. Erleichtert wird dies durch eine Technik, die Jarrett offensichtlich im Hochgeschwindigkeitsspiel und - trotz harten Anschlags - in der Dynamik kaum Grenzen setzt." |
| Stuttgarter Nachrichten, Dezember 2003 (Chris Jarrett Trio) "Chris Jarrett schaffte mit seiner New World Music nicht nur die Balance zweier Kulturen, des Klaviers und der arabischen Oud, sondern auch die musikalische Aussöhnung von Islam und Christentum." |
Stuttgarter Zeitung, Dezember 2003 (Chris Jarrett Trio) "Glänzend aufeinander abgestimmt, aufmerksam und neugierig auf melodische Einfälle präsentieren die Musiker ihre ... New World Music." |
| Mainzer Allgemeine Zeitung, Dezember 2003 "Ein Pianist mit beachtlicher musikalischer Bandbreite." |
Abendzeitung Müchen, Februar 2003 "Erfrischend unverquält und technisch versiert nimmt sich dieser Jarrett das selbstverständliche Recht, Chris zu sein - und erweist sich in Ansagen (auf Deutsch, er lebt seit Jahren am Rhein) als unterhaltsamer Conférencier. Ziemlich schnell schwebte kein Geist mehr über dem witzigen und gelassen präsentierten Programm." |
| Süddeutsche Zeitung, Februar 2003 "Chris Jarrett beherrscht, wie in seinem begeistert aufgenommenen Piano-Recital am vergangenen Samstag im Kleinen Saal des Veranstaltungsforum Fürstenfeld, die hohe Kunst der kreativen Vereinigung. ... Er drückt eine östliche Ornamentik mit den Mitteln westlicher Hochkultur aus, platziert eine klassische Partitur direkt neben die improvisatorischen Grobheiten des Jazz, ohne sich in ethnologischen oder interpretatorischen Repertoire-Wendungen zu verlieren. ... Das Klavier scheint für Chris Jarrett ein existenzielles Instrument, ist Mittel zum Ausdruck seiner inneren Befindlichkeit, seines Seelenlebens. Und dieses ist nicht gekennzeichnet von intellektueller Arroganz, wie man sie nicht selten vom Solo-Podium aus dem Publikum vermitteln, sondern von Feinsinn, Bodenständigkeit und einem Schuss Humor. In dieser bestechenden Form steht Chris Jarrett seinem Bruder Keith in nur einem Punkt nach: der medialen Popularität." |
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| Bergische Morgenpost, Februar 2003 (Panzerkreuzer Potemkin) "In engem Kontakt zum Filmgeschehen entwickelt er mit Virtuosität den Kampf der aufeinander zu drängenden Kräfte, nicht einfach dem Film folgend, sondern fast umgekehrt: Der Film scheint dem Musikgeschehen, seiner Dramatik zu gehorchen." |
Feedback, September 2002 (Chris Jarrett Trio) "Kammermusik, Jazz und Klänge aus dem vorderen Orient prallen bei diesem Trio aufeinander und gehen eine erstaunlich funktionierende Beziehung miteinander ein. Mal in rhythmisch komplexen Figuren, dann wieder in einem romantischen Thema. Die Kompositionen Jarretts und seine Fremd-Adaptionen klingen exotisch und verführerisch, sie suchen die Konfrontation zwischen den drei unterschiedlichen Stimmen und führen doch zu einer wunderbar ausdrucksvollen, gemeinsamen Sprache." |
| Freie Presse Freiberg, September 2002 (Chris Jarrett Trio) "Die Wurzeln ihrer Heimat nicht verleugnend, schaffen sie Konfrontation und Harmonie mit europäischem Gefühl." |
Bergsträßer Anzeiger, Juni 2002 "Wenn mit Genius ein höchst begabter und kreativer Mensch gemeint ist, dann saß so einer auf einem Klavierhocker in Winterkasten. Name: Chris Jarrett. Profession: Pianospieler und Komponist. ... Chris Jarrett verkuppelt die Strukturen der Klassik mit der Improvisationslust des Jazz. Er verlässt die befestigten Wege etablierter Genregrenzen und läuft querfeldein. Aber sicheren Fußes, ultraleicht und deshalb genial. ... Jarretts Piano grollt und jauchzt, komplexe Rhythmen und liebliche Dissonanzen bohren sich direkt in den Gehörgang, lassen Fans jubeln und Ignoranten jammern." |
| Weserkurier, Dezember 2001 "Dies ist Musik für offene Ohren und das von Anfang an konzentriert lauschende Publikum kann sich der Sogwirkung des explosiven Spiels nicht entziehen." |
Audio, November 2001 "Chris Jarrett's solistische Piano-Stücke verbinden Impressionistisches mit Liedhaftem, Choral mit Folklore, Minimal Music mit Kontrapunktischem. Die Stimmung wechselt zwischen versonnen und fröhlich. Mal streiten Rechts und Links ums Tempo, mal balgen sich spielende Katzen, mal stapft schwerfällig eine Tuba daher, mit unberechenbaren Rhythmen." |
| Kieler Nachrichten, Juni 2001 (Trio "No Standards") "Überhaupt ist es Jarrett, der den waghalsigen Wechsel zwischen transparenter, perkussiver Begleitung und freier, zutiefst emotionaler Improvisation mit Leichtigkeit meistert." |
Dates Koblenz, Mai 2001 "Mit Leichtigkeit zaubert Mr. Jarrett komplexe Melodien und Rhythmen hervor, und schafft sich somit seinen ganz natürlichen Stil, in dem er seine musikalische Neigung bis zum Exzess ausleben kann." |
| Stuttgarter Nachrichten, April 2001 "... ein ernst zu nehmender Künstler, der unsere Fantasie mit seinem narrativen Klavierspiel beflügelt." |
Club Sessel Oldenburg, April 2001 "Sein Anspruch ist dabei die Reflexion ohne völligen Intellektualismus, den er gar nicht mag, die Verbindung von Konfrontation und Harmonie zwischen Musiker und Publikum." |
| Badische Zeitung, März 2001 "Ohne Effekthascherei macht sein Spiel deutlich, dass Jarrett mit allen Mitteln seine Musik auslebt. ... Chris Jarrett ist einfach ein Erlebnis." |
Ostsee-Zeitung, 2000 "Mit rhythmischen und tonalen Motivwiederholungen an die siebziger Jahre erinnernd, aber viel gebrochener und dissonanter, tat sich ein ungestümes und unbeirrbares musikalisches Wesen kund. ... Solch farbenreiche Bilder verzückten die Zuhörenden derart, dass sich der Applaus in ein Jauchzen und Frohlocken verwandelte." |
| Eckernförder Zeitung, 2000 "Überraschend auch eine perfekte Anschlagdynamik, die hohe Tonläufe so wunderbar perlen ließ, tiefen Akkorden aber ein Grollen aufsetzte, das an düstere Werke von Rachmaninov oder Liszt erinnerte." |
Piano News, 2000 "Dazu kommt ein Sinn für die szenischen Aspekte musikalischer Abläufe, den er in Arbeiten für Film und Ballet unter Beweis stellen konnte. Über all diese Facetten verfügt Jarrett einfallsreich und wendig, mal lyrisch dramatisch, mal ironisch, experimentell oder virtuos, narrativ, direkt und authentisch oder auch hermetisch verstiegen. Chris Jarrett ist ein intelligenter und anregender Performer. " |
| Kieler Nachrichten, 2000 "Musik, die Bände spricht und mehr als tausend Worte. ... Technische Hürden scheint Chris Jarrett nicht zu kennen. ... nutzt der Solist die geballte synergetische Kraft von Inspiration und Können, um spielerisch die Möglichkeiten seines Instruments auszuloten. So lässt er zeitweilig eine Hand geradezu ungebändigt über die Tasten flitzen, während die andere in perfektem Timing die Begleitung übernimmt." |
Rhein-Zeitung, 2000 "Da ist einer, der mit dem Klavier eins wird, an ihm regelrecht explodiert." |
| Rhein-Zeitung, 1999 "... zauberte der Musiker komplexe Rhythmen hervor, stellte sie gegeneinander und versponn sie miteinander. Bewusst nutzte er die gesamte Klaviatur und erzielte so einen ganz persönlichen Stil, in dem er seine Musik auslebte." |
OZ, 1998 (Panzerkreuzer Potemkin) "Er hielt sich an den formalen, fünfaktigen Aufbau, erzeugte permanent Spannung durch fein eingearbeitete Momente der Vorwegnahme der Szenenwechsel und erleichterte dem Zuschauer durch klare Haltung im motivischen Spiel das Filmverständnis." |
| Jazzeitung, 1996 "Zudem besitzt er eine im Jazzklavier der letzten fünfzig Jahre selten gewordene Tugend: zwei voneinander unabhängig agierende Hände. Der Hörer vermeint ... zuweilen ein ganzes Orchester vor sich zu haben." |
General-Anzeiger, 1995 "Laute Töne werden schlagartig leise, der kraftvolle Ausdruck ergänzt sich mit seinem sanften Anschlag zu einem einfühlsamen Klang." |
| Rhein-Zeitung, 1995 "... wo Jarretts Stärke liegt: in einer geradezu besessenen Liebe zum Klavier, zur Klaviatur in ihrer ganzen Spannweite von der tiefsten Kontraoktav bis nach oben, soweit die Finger tragen." |
Mitteldeutsche Allgemeine, 1994 "Kein Zweifel: seine selbstkomponierte Klaviermusik ist hochgradig dynamisch. Sie lebt von der Improvisation. Ihr Spektrum reicht von der versunkenen, elegischen Klangmeditation bis hin zum vollständig dissonanten Ausbruch, spontan, aus der jeweiligen Stimmung des jeweiligen Augenblicks heraus. ... Seine Musik paßt in einen verräucherten Jazz-Club ebenso gut, wie in einen exklusiven Konzertsaal oder in ein Studio für experimentelle Musik." |
| Weser Kurier, 1993 "Seine Eigenkompositionen waren von ungeheurer Impulsivität, Spielfreude, von Rhythmus und atemberaubender Technik geprägt." |
Nordwest Zeitung, 1993 "Diese Symbiose aus afro-amerikanischer und osteuropäischer Volks- und E-Musik ist originell und ungewöhnlich, geistreich und anspruchsvoll, kurzweilig und eingängig und prägt den persönlichen Stil und die besondere Qualität Chris Jarretts." |
| Fermata, 1992 "Wild rhythmische, durchkomponierte und doch im Jazz angesiedelte Werke wechseln mit wenigen fast sentimentalen, dabei geschmackssicheren lyrischen Stücken und mit experimentell anmutenden Klangstudien." |
Aachener Volkszeitung, 1992 "Mitreißende Pianomusik ohne effekthascherrisches, affektiertes Beiwerk, klar und akzentuiert in der Konzeption aund dabei so schlicht und empfindsam gespielt, daß die in seinen Stücken sehr dicht gewebte Stimmung greifbar wurde. ... Die Stücke werden nicht gespielt, sie finden statt." |
| Trierer Tageszeitung, 1992 "Ein Abend, der in einer Synthese aus Jazz, osteuropäischer Volksmusik und E-Musik die volle Tiefe und tönende Wärme des Flügels bloßlegte." |
Neue Musikzeitung, 1991 "Jarretts Vielseitigkeit ist sein Markenzeichen, sein Stil. Ein Amerikaner, dessen ... Musik in Zukunft hoffentlich mehr Beachtung findet." |
| OZ, 1990 "Jarrett fesselte und überzeugte vom ersten Anschlag an mit exellenter Virtuosität und riß die Zuhörer in ein wahres Feuerwerk emotional aufwühlender und tief berührender Kompositionen und Improvisationen." |
NWZ, 1990 "Seine Musik ist Bewegung, sein Element der Rhythmus: Chris Jarretts Musik fährt in die Körperwände, vibriert und pulsiert ... geballt ist die Intensität, die von diesem Teamwork zwischen Musiker und Flügel ausgeht." |
| TAZ, 1988 (Panzerkreuzer Potemkin) "Die Komposition folgt vom Anfang bis zum Ende Eisensteins suggestiver Montage. Zugleich gelingt es Jarrett, die gelegentliche Sentimentalität, die weihnachtsmärchenhafte Schwarzweißmoral des Films zu relativieren: Wenn der Anführer der Rebellen tot ist, spielt der Pianist keinen Trauermarsch, sondern eine verzagte, tieftraurige Ballade - wo Eisenstein einige Zeit braucht, um von der Weinerlichkeit der Totenklagen wieder wegzukommen, ist Jarret schon weiter, aus der Ballade ist ein unaufdringlicher, schwermütiger Blues geworden. Dann verbünden sich die Proletarier von Odessa mit den Matrosen des Panzerkreuzers - die Musik nimm die gewalttätigen Baßschläge vom Beginn der Revolution wieder auf. Wann immer man sich an eingängige illustrierende Harmonien gewöhnen möchte, bricht Jarrett seine Musik durch kleine dissonante Variationen auf. Eine perfekte Filmpatitur, technisch und emotional erstklassig gespielt." |
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